herzlich willkommen zu meiner projekt seite.

 

hier bekommen sie einen komprimierten überblick auf meine aktuellen arbeiten in den bereichen:

 

- musikalische interaktionen

- intermediale live projekte

- arbeiten im öffentlichen raum

- tanz und theater

- sounddesign und audiovisuelle konzepte

 

für kommentare, fragen oder feedback nutzen sie bitte mein gästebuch oder senden mir eine email

 

  

newsblog

48 hours to react

Die Uhr tickt. Was machen Künstler*innen, die spontan, impulsiv und direkt auf einen thematischen Impuls reagieren müssen? Dieser spannenden Frage geht das für ASPHALT 2018 neu entwickelte Format 48 hours to react nach. Künstlern aus den Bereichen Tanz und Musik wird das Ultimatum gestellt, innerhalb von zwei Tagen und Nächten auf einen aktuellen Missstand oder ein brisantes Ereignis mit künstlerischen Arbeiten zu reagieren, die in diesem engen Zeitfenster entwickelt und fertiggestellt werden.

Ich habe die Ehre hierbei mitwirken zu dürfen.

 

Uraufführung

 

Di 17.07.2018 19:00

 

Tickets 20,00 € / 13,00 €

 

 

Do 19.07.2018 20:30

 

Tickets 20,00 € / 13,00 €

weitere Infos

sky transmitter

Im Mai 2018 geht das sky transmitter Projekt in Chisinau/ Moldavia in seine finale Phase. Im Rahmen der Installation wird ein geodätisches Gebäude errichtet von dem aus ein UKW Sender permanent Wünsche und Botschaften sendet, die von Bewohnern der Stadt erdacht und und gesprochen wurden. Listen to the Sky.

In Zusammenarbeit mit Studenten der lokalen Kunstschule wird die Installation zudem um ein permanentes urban gardening Projekt erweitert.

Das Projekt wird gefördert vom deutschen Goethe Institut.

Das Projekt wird dankenswerterweise gefördert vom deutschen Goethe-Institut.

res·o·nant

proud to be selected and part of the light and sound installation res·o·nant by Mischa Kuball at Jüdisches Museum Berlin.

 

bodyRealities – cityCodes

Die aktuelle Produktion der Din A13 tanzcompany „bodyRealities – cityCodes“ beschäftigt sich mit den vielschichtigen Strukturen der ghanaischen Hauptstadt Accra und ihrer Bewohner.

 

  • Künstlerische Ltg./Choreographie: Gerda König
  • Filmautoren: Miriam Jakobs, Gerhard Schick
  • Tänzer: Mark Nii Lomo Lomotey, Alfred Quarshie
  • Musik: Frank Schulte

around the fireplace

Zum Jahresende werden wir  AROUND THE FIREPLACE  noch 3x aufführen. Am 20sten Oktober sind wir im Rahmen und  auf freundliche Einladung des Urbäng Festivals der  kulturellen Freihandelszone" seit längerer Zeit mal wieder in Köln, diesmal in der Orangerie am Volksgarten.  Zudem gibt es Ende November erneut die Möglichkeit zwei Abende mit uns in Mülheim an der Ruhr in der wunderbaren  Volxbühne Mülheim zu erleben.

Termine: 24. & 26. 11. - Infos zur Kartenvorbestellung folgen bald.

 

Eine frühzeitige Reservierung ist aufgrund der begrenzten Karten sehr empfehlenswert.

Der Sandmann

Christian Friedel - Foto: Lucie Jansch
Christian Friedel - Foto: Lucie Jansch

upcoming events: Der Sandmann — von E. T. A. Hoffmann -  Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit Unlimited Performing Arts und den Ruhrfestspielen Recklinghausen

 

Der für seine originäre Ästhetik international gefeierte Regisseur Robert Wilson wird den »Sandmann« am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenieren. Erstmals an seiner Seite: die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi, die für dramatisch-morbiden Rock und poetische Texte steht.

Live-Sounddesign: f.s.

 

Premiere in Recklinghausen am 03. Mai 2017

Düsseldorfer Premiere am 20. Mai 2017

weitere Termine & Infos hier: Dhaus

Mittler 2.0

Die Klang- und Lichtinstallation "Der Mittler" hat mit "timecode 2.0" eine Neueinrichtung erfahren. Die Installation ist ab diesem Wochenende wieder in Betrieb und im Rahmen der Lichtpromenade Lippstadt erfahrbar. Wie ich bei der Einrichtung erfahren durfte, ist "der Mittler" mittlerweile nicht nur ein Geocache Punkt geworden, sondern auch eine Pokemon Arena ;-)

Konzert

03.04.2016 - sonische plastiken
Institut für neue Medien (INM),Schmickstraße 18, 60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30 – Eintritt: 7 Euro

current productions

Produktionen 2016

- Die Nibelungen - Text: Friedrich Hebbel - szenische Musiken zusammen mit Bojan Vuletic - Regie: Kurt Josef Schildknecht - Premiere am 11.03.16 im Schauspielhaus Düsseldorf - hier eine Rezension von Ulrike Gondorf im WDR Mosaik

 

- upDATING YOU - ein intermediales Tanztheaterprojekt von DIN A 13 zu dem Themenfeld Beziehungen im Netz - Premiere in Köln Mitte Mai 2016 im Rahmen des Sommerblut Festivals - weitere Infos auch auf der  facebook Seite des Projektes

 

Kaiserkleider - eine intermediale Tanztheaterinszenierung in Zusammenarbeit mit der Choreographin und Tänzerin Henrietta Horn  und dem Lichtkünstler Reinhard Hubert . Premiere am 28.10.16 auf pact Zollverein in Essen

 

60 Minuten.Flussabwärts


Die wahrscheinlich erst einmal letzte Möglichkeit dieses außergewöhnliche Projekt noch einmal live zu erleben.

 

Aufführungstermine 2015

Sonntag, 27. Dez 2015,

20:00 Uhr

Kassel

Schauspielhaus

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott
 

Doppelkonzert

 

Montag, 28. Dez 2015,

20:00 Uhr

Bielefeld
Theaterlabor

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert

Dienstag, 29. Dez 2015,

20:00 Uhr

Essen

Grillo Theater

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert















„60 MINUTEN. FLUSSABWÄRTS“ ist ein Auftragswerk der Marienthaler Festspiele an Dirk Raulf, das am 30. August 2013 uraufgeführt wurde. Es handelt sich um eine genau
60minütige Komposition, die aus 60 Teilen oder Abschnitten besteht, die sich oft
unmerklich, manchmal plötzlich ablösen.
Dem Niederrhein, Drei-Flüsse-Land zwischen Issel, Lippe und Rhein, ist das Werk
thematisch gewidmet: WASSER ist das verbindende Element der Songs, die wie
Treibgut in dem 60minütigen Fluss auftauchen und von Franz Schubert, Tom
Waits, Björk, Brian Eno, Randy Newman oder Nick Cave stammen. Teils als Zitat,
teils als Neuinterpretation bilden sie den thematischen Rahmen und fügen sich
organisch in die 60minütige musikalische Fluss-Reise ein.
Die beiden musikalischen Grundmotive sind das Tempo 60, also ein Sekundentakt,
der immer wieder das musikalische Geschehen auf verschiedenste Weise grundiert,
sowie ein harmonisches Leitmotiv in Form einer abwärts kreisenden Spirale, das in
immer neuen Variationen auftaucht.

 

MITWIRKENDE
Meret Becker -Stimme
DEEP SCHROTT
Wollie Kaiser - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Andreas Kaling - Saxophone
Jan Klare - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Dirk Raulf - Saxophone, Klarinetten, Piano, Leitung

Frank Schulte - Elektronik, Sounddesign, Video
Thorsten Drücker - Gitarre
Dirk-Peter Kölsch - Schlagzeug


KONZEPT, KOMPOSITION, TEXT
Dirk Raulf

 

Presserezension WAZ 2.9. 2013 :

Wesel. „60 Minuten.Flussabwärts“ – vor der großen Leinwand sitzen die acht Akteure und warten auf ihren Einsatz. Spannung liegt in der Luft. „Was jetzt folgt, ist eine Weltpremiere, eine einmalige Auftragsarbeit, gefördert vom Kultusministerium“, verkündet der künstlerische Leiter des Festivals, Wilfried Schaus-Sahm.

Eindrucksvoll bereits das Arrangement der verschiedenen Blasinstrumente der Begleitgruppe Deep Schrott, die der Komponist der Auftragsarbeit, Dirk Raulf, um sich versammelt hat: Saxophone, Klarinetten und Querflöten in den verschiedensten Größen. Dazwischen der Gitarrist Frank Schulte, klassisch vor dem kleinen Orange-Gitarrenverstärker sowie ein Schlagzeuger und Sounddesigner.

Musikalische Spirale

Inmitten dieser imposanten Musikerschar platziert sich Meret Becker, die die Komposition stimmlich begleiten wird. „Dieses Stück wird exakt 60 Minuten dauern“, hatte Wilfried Schaus-Sahm den Zuhörern noch mit auf den Weg gegeben. Und dann der erste Ton, danach sanft fließende Harmonieströme.

Auf der Leinwand ist ein Flussabschnitt zu sehen. Das Leitmotiv entwickelt sich in Form einer abwärts kreisenden Spirale, alle fünf Minuten tritt ein neuer Grundton hervor, so dass nach 60 Minuten die zwölf Grundtöne einen Zirkel abgeschritten haben. Eingebettet sind wie Treibgut Songs von Tom Waits, Eno, Randy Newman und Nick Cave.

Meret Becker überzeugt dabei nicht nur stimmlich, sie spielt das Leitmotiv auch auf der Singenden Säge, einer breiten Stahlsäge, die sie mit einem Violinbogen zum Klingen bringt. Pure Gänsehaut erzeugt sie damit am Ende, als sie zusammen mit Dirk Raulf, der ein Minipiano bedient, das Leitmotiv ausklingen lässt.

Trotz der Vielzahl unterschiedlicher Versatzstücke und Tempowechsel verdichtete sich die Komposition, auch visuell unterstützt durch Frank Schulte und dessen Videos von fließenden Gewässern, zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Begeisterter, lang anhaltender Applaus der etwa 200 Besucher im nicht ganz gefüllten Festivalzelt.

Jürgen Radojewski

 

ODD - limited edition on demand