herzlich willkommen zu meiner projekt seite.

 

hier bekommen sie einen komprimierten überblick auf meine aktuellen arbeiten in den bereichen:

 

- musikalische interaktionen

- intermediale live projekte

- arbeiten im öffentlichen raum

- tanz und theater

- sounddesign und audiovisuelle konzepte

 

für kommentare, fragen oder feedback nutzen sie bitte mein gästebuch oder senden mir eine email

 

  

newsblog

bodyRealities – cityCodes

Die aktuelle Produktion der Din A13 tanzcompany „bodyRealities – cityCodes“ beschäftigt sich mit den vielschichtigen Strukturen der ghanaischen Hauptstadt Accra und ihrer Bewohner.

 

  • Künstlerische Ltg./Choreographie: Gerda König
  • Filmautoren: Miriam Jakobs, Gerhard Schick
  • Tänzer: Mark Nii Lomo Lomotey, Alfred Quarshie
  • Musik: Frank Schulte

around the fireplace

Zum Jahresende werden wir  AROUND THE FIREPLACE  noch 3x aufführen. Am 20sten Oktober sind wir im Rahmen und  auf freundliche Einladung des Urbäng Festivals der  kulturellen Freihandelszone" seit längerer Zeit mal wieder in Köln, diesmal in der Orangerie am Volksgarten.  Zudem gibt es Ende November erneut die Möglichkeit zwei Abende mit uns in Mülheim an der Ruhr in der wunderbaren  Volxbühne Mülheim zu erleben.

Termine: 24. & 26. 11. - Infos zur Kartenvorbestellung folgen bald.

 

Eine frühzeitige Reservierung ist aufgrund der begrenzten Karten sehr empfehlenswert.

Der Sandmann

Christian Friedel - Foto: Lucie Jansch
Christian Friedel - Foto: Lucie Jansch

upcoming events: Der Sandmann — von E. T. A. Hoffmann -  Produktion des Düsseldorfer Schauspielhauses in Koproduktion mit Unlimited Performing Arts und den Ruhrfestspielen Recklinghausen

 

Der für seine originäre Ästhetik international gefeierte Regisseur Robert Wilson wird den »Sandmann« am Düsseldorfer Schauspielhaus inszenieren. Erstmals an seiner Seite: die britische Singer-Songwriterin Anna Calvi, die für dramatisch-morbiden Rock und poetische Texte steht.

Live-Sounddesign: f.s.

 

Premiere in Recklinghausen am 03. Mai 2017

Düsseldorfer Premiere am 20. Mai 2017

weitere Termine & Infos hier: Dhaus

Mittler 2.0

Die Klang- und Lichtinstallation "Der Mittler" hat mit "timecode 2.0" eine Neueinrichtung erfahren. Die Installation ist ab diesem Wochenende wieder in Betrieb und im Rahmen der Lichtpromenade Lippstadt erfahrbar. Wie ich bei der Einrichtung erfahren durfte, ist "der Mittler" mittlerweile nicht nur ein Geocache Punkt geworden, sondern auch eine Pokemon Arena ;-)

Konzert

03.04.2016 - sonische plastiken
Institut für neue Medien (INM),Schmickstraße 18, 60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30 – Eintritt: 7 Euro

current productions

Produktionen 2016

- Die Nibelungen - Text: Friedrich Hebbel - szenische Musiken zusammen mit Bojan Vuletic - Regie: Kurt Josef Schildknecht - Premiere am 11.03.16 im Schauspielhaus Düsseldorf - hier eine Rezension von Ulrike Gondorf im WDR Mosaik

 

- upDATING YOU - ein intermediales Tanztheaterprojekt von DIN A 13 zu dem Themenfeld Beziehungen im Netz - Premiere in Köln Mitte Mai 2016 im Rahmen des Sommerblut Festivals - weitere Infos auch auf der  facebook Seite des Projektes

 

Kaiserkleider - eine intermediale Tanztheaterinszenierung in Zusammenarbeit mit der Choreographin und Tänzerin Henrietta Horn  und dem Lichtkünstler Reinhard Hubert . Premiere am 28.10.16 auf pact Zollverein in Essen

 

60 Minuten.Flussabwärts


Die wahrscheinlich erst einmal letzte Möglichkeit dieses außergewöhnliche Projekt noch einmal live zu erleben.

 

Aufführungstermine 2015

Sonntag, 27. Dez 2015,

20:00 Uhr

Kassel

Schauspielhaus

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott
 

Doppelkonzert

 

Montag, 28. Dez 2015,

20:00 Uhr

Bielefeld
Theaterlabor

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert

Dienstag, 29. Dez 2015,

20:00 Uhr

Essen

Grillo Theater

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert















„60 MINUTEN. FLUSSABWÄRTS“ ist ein Auftragswerk der Marienthaler Festspiele an Dirk Raulf, das am 30. August 2013 uraufgeführt wurde. Es handelt sich um eine genau
60minütige Komposition, die aus 60 Teilen oder Abschnitten besteht, die sich oft
unmerklich, manchmal plötzlich ablösen.
Dem Niederrhein, Drei-Flüsse-Land zwischen Issel, Lippe und Rhein, ist das Werk
thematisch gewidmet: WASSER ist das verbindende Element der Songs, die wie
Treibgut in dem 60minütigen Fluss auftauchen und von Franz Schubert, Tom
Waits, Björk, Brian Eno, Randy Newman oder Nick Cave stammen. Teils als Zitat,
teils als Neuinterpretation bilden sie den thematischen Rahmen und fügen sich
organisch in die 60minütige musikalische Fluss-Reise ein.
Die beiden musikalischen Grundmotive sind das Tempo 60, also ein Sekundentakt,
der immer wieder das musikalische Geschehen auf verschiedenste Weise grundiert,
sowie ein harmonisches Leitmotiv in Form einer abwärts kreisenden Spirale, das in
immer neuen Variationen auftaucht.

 

MITWIRKENDE
Meret Becker -Stimme
DEEP SCHROTT
Wollie Kaiser - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Andreas Kaling - Saxophone
Jan Klare - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Dirk Raulf - Saxophone, Klarinetten, Piano, Leitung

Frank Schulte - Elektronik, Sounddesign, Video
Thorsten Drücker - Gitarre
Dirk-Peter Kölsch - Schlagzeug


KONZEPT, KOMPOSITION, TEXT
Dirk Raulf

 

Presserezension WAZ 2.9. 2013 :

Wesel. „60 Minuten.Flussabwärts“ – vor der großen Leinwand sitzen die acht Akteure und warten auf ihren Einsatz. Spannung liegt in der Luft. „Was jetzt folgt, ist eine Weltpremiere, eine einmalige Auftragsarbeit, gefördert vom Kultusministerium“, verkündet der künstlerische Leiter des Festivals, Wilfried Schaus-Sahm.

Eindrucksvoll bereits das Arrangement der verschiedenen Blasinstrumente der Begleitgruppe Deep Schrott, die der Komponist der Auftragsarbeit, Dirk Raulf, um sich versammelt hat: Saxophone, Klarinetten und Querflöten in den verschiedensten Größen. Dazwischen der Gitarrist Frank Schulte, klassisch vor dem kleinen Orange-Gitarrenverstärker sowie ein Schlagzeuger und Sounddesigner.

Musikalische Spirale

Inmitten dieser imposanten Musikerschar platziert sich Meret Becker, die die Komposition stimmlich begleiten wird. „Dieses Stück wird exakt 60 Minuten dauern“, hatte Wilfried Schaus-Sahm den Zuhörern noch mit auf den Weg gegeben. Und dann der erste Ton, danach sanft fließende Harmonieströme.

Auf der Leinwand ist ein Flussabschnitt zu sehen. Das Leitmotiv entwickelt sich in Form einer abwärts kreisenden Spirale, alle fünf Minuten tritt ein neuer Grundton hervor, so dass nach 60 Minuten die zwölf Grundtöne einen Zirkel abgeschritten haben. Eingebettet sind wie Treibgut Songs von Tom Waits, Eno, Randy Newman und Nick Cave.

Meret Becker überzeugt dabei nicht nur stimmlich, sie spielt das Leitmotiv auch auf der Singenden Säge, einer breiten Stahlsäge, die sie mit einem Violinbogen zum Klingen bringt. Pure Gänsehaut erzeugt sie damit am Ende, als sie zusammen mit Dirk Raulf, der ein Minipiano bedient, das Leitmotiv ausklingen lässt.

Trotz der Vielzahl unterschiedlicher Versatzstücke und Tempowechsel verdichtete sich die Komposition, auch visuell unterstützt durch Frank Schulte und dessen Videos von fließenden Gewässern, zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Begeisterter, lang anhaltender Applaus der etwa 200 Besucher im nicht ganz gefüllten Festivalzelt.

Jürgen Radojewski

 

The Light - Konzertankündigung

Bilder einer Probe - Konzertpremiere am 2.12. 2015 im Rahmen von Outskirts #13: Frequencies

Das Licht, das Ritual, der Zwischenraum.Ein Projekt, das seine Faszination für feinstoffliche Dimensionen nicht verhehlt, sondern sie explizit zum Thema machen.

The Light, ein neues Projekt des elektro-akustischen Musikers Frank Schulte mit Trompeter Pablo Giw und Videokünstler Uli Sigg, widmet sich dem Licht - essentielles Naturphänomen und machtvolle Metapher, offensichtlich und geheimnisvoll zugleich. Mit skulpturaler Präzision und atmosphärischem Feinsinn loten The Light die Verbindung von Klang, Licht und Raum aus. Pablo Giws hypnotischer Solotrompetensound aus rhythmisch polyphonen Patterns, Stimme, Geräuschen und tiefen Bässen und Frank Schultes elektroakustische Soundscapes verschmelzen mit Uli Siggs monochromen Lichtgeometrien zu einer rituell anmutenden Performance zwischen Zustand und Prozess.
Text: Thomas Gläßer

Pablo Giw - Trompete, Dämpfer // Frank Schulte - 'electro-acoustic soundtable', piano // Uli Sigg - Videolicht

 

Doppelkonzert mit Le Quan Ninh "solo" (Saint-Silvain-sous-Toulx)

Eintritt AK 13€ / VVK & AK erm. 10€

Ort: Stadtgarten Konzertsaal - Venloerstr.40 - 50672 Köln

Beginn: 20:30

WÄRMEPOL

WÄRMEPOL is the title of an intermedia installation project in the urban city space of Chisinau/ Moldavia. The installation consists of two parts that are contentwise connected with each other. Part A also entitled as the "idea generator"  has been realized in an old basement cavern, that is now known as Galeria Podzemka. Part B was scheduled to take place on the terrace of a 25floor hihj building complex at the entry of the city, known as "the gates". For the project the artists collected wishes from the citizen of the city, that were either spoken and handwritten on paper and were directed to another person.

The handwritten wishes were collected and hung up on wool threads at leafless branches that were attached to the ceiling of the underground basement. Along with this passable room installation, the artists composed an eight channel sound installation dedicted to the unspoken thoughts.

The spoken wishes were edited and composed to a 35min. radio composition, that was supposed to be transmitted via a local FM transmitter from a geodesic greenhouse sculpture on the terrace of the "gate" building. As this part of the project could'nt be finally realised, it may finds it continuation and completion in spring 2016 as an ongoing permanent local installation.

You can find further informations about the project in romanian language  here

Stadtklang//: Hörorte 2015 - Klangforscher

Junge Ohren entdecken Klänge ihrer Stadt

Wie hört sich eine Frauenstimme an, wenn sie in der Basslage erklingt? Hört sich Beethovens 5. rückwärts abgespielt komisch an? Und wie klingt ein Geigensolo wenn es so digital verändert wird, dass es halsbrecherisch schnell klingt?

In einem gemeinsamen Projekt für Jugendliche  haben Lesley Olson und Frank Schulte in ihrem Workshop alles mit den jungen Klangforschern probiert. Auch diesmal wurden viele ungewöhnliche Klänge aufgenommen – ein chinesisches Saiteninstrument, eine Mülltonne, die Türen eines Aufzugs, das Summen einer Kaffeemaschine, ein Jugendorchester bei der Probe… Danach wurden die Aufnahmen angehört, ein- und aussortiert, Störgeräusche wurden ausgeschnitten, Levels angepasst und einzelne Dateien wurden kombiniert.

Die jungen Klangforscher erkundeten mit Frank Schulte und Dr. Lesley Olson an 6 Workshop Wochenenden den Klang der Stadt.

Die Ergebnisse der Workshops als Stadtklang-Hörorte-Remix waren am 12.06. 2015 in der Folkwang Musikschule live auf dem Kulturpfadfest in Essen zu erleben.

Das Projekt wurde gefördert und unterstützt von Kulturrucksack NRW, Stadt Essen, dem Kulturpfadfest und der Folkwang Musikschule

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