circle of fire

circle of fire war der Titel einer intermediale Klangkunstausstellung, die über einen Zeitraum von vier Wochen vom 7. November bis zum 7. Dezember 2025 in den Räumlichkeiten des GELBEN PALAIS in Richard-Wagner Str 25 in Köln, präsentiert wurde. Das GELBE PALAIS ist eine Kultureinrichtung für Ausstellungen und Konzerte der bildenden Kunst, die im Kontext aktueller und gesellschaftsrelevanter Themen vorgestellt werden. Träger des GELBEN PALAIS ist die Martin-Lantzsch-Nötzel Kunststiftung.Die Ausstellung reflektierte in mehrkanaligen Klangräumen sowie Klang- und Lichtobjekten, Gedanken und Emotionen zu einer sich im Umbruch befindlichen Weltordnung mit Fragestellungen wie: „Ist es uns möglich uns zu einer neuen und liebevolleren Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zur Natur zu öffnen? Gegliedert in 5 Klangräume lud die Ausstellung die Besucher:innen zu einer Begegnungen mit Themen des Menschseins und zu einer Reflexion ihres Selbst in Beziehung zu eigenen Emotionen, Verhaltensweisen, Vorlieben und Werten.

Im ersten Raum, dem" Raum des Herzenfeuers" wurde eine 6.1 kanalige Raumkomposition präsentiert, die mit Text-Spiegelprojektionen und Lichtreflexionen inszeniert wurde.

 


Im zweiten Raum, wurde mit „tears within raindrops“ ein mehrkanaliger Klangraum mit hängenden Spiegeltropfen und Bodenscherben als Ort der Auflösung und Trauer inszeniert.

 


Den dritten Raum der Ausstellung bildete ein Gang, als „Weg der Transformation“. Hier befanden sich 25 Transistorradios die eine Grundkomposition wiedergaben, den sie über einen eigens installierten UKW Sender empfingen.


Zudem war hier ein Klangmobile mit unterschiedlichen Gebrauchsgegenständen installiert, deren Berührungen, Kollisionen sich akustisch mit dem Grundklang der Radioempfänger verband. Das Mobile repräsentiert einen Ort der Begegnung und Konfrontation mit persönlichen Konzeptionen und Erwartungshaltungen.

 

Über zwei im Gang positionierte Telefone konnten die Besucher:innen je nach situativer Wahl, in Form eines akustischen I-Ging Orakels einer weiblichen oder männlichen Stimme lauschen, die Botschaften der Selbstliebe und Nährung an den jeweilig Hörenden richtete.

 

Unterhalb des Gangs, im Untergeschoss, befand sich, verbunden durch eine Wendeltreppe, mit den „little creature“ der Ort des Unterbewussten. Eine zweikanalige Licht- und Klangomposition, die nur durch den Blick nach „unten“ betrachtet werden konnte, sich aber akustisch mit dem Weg der Transformation verband.

 

Im fünften Raum, dem Ort der Kontemplation, konnten die Besucher:innen einen Klangraum mit vier hängenden Globen, die mir Naturmaterialien gestaltet waren, erleben, aus denen eine Komposition mit Aufnahmen der elemente Wind, Wasser, Erde und Feuer sowie Tierstimmen und Mikroorganimen erklang. Auf dem Boden liegend befand sich ein Monitor, der in Echtzeit Bilder einer Überwachungskamera die in den Himmel gerichtet war, abbildete.

 

Neben der Vernissage am 7.11. und der Finissage am 7.12. mit einem partizipativen Künstlergespräch im Dialog mit der Medienkünstlerin Prof. Knapp wurden im Rahmen der Ausstellung noch zwei Live Performances mit dem amerikanischen Stimm- und Klangkünstler David Moss angeboten.

 

Zudem wurden performative Inszenierung von „the acorn conversations“ dem Duo Projekt von David Moss und Frank Schulte projektbegleitend zusätzlich auch in einer ergänzenden Veranstaltung in Lippstadt im Rahmen der Nacht der Lichtkunst präsentiert.

 

Für die inhaltliche Kommunikation der Arbeiten wurde eine mehrseitige Begleitbroschüre erstellt.

 

Download
Ausstellungskatalog "circle of fire" im Gelben Palais
Ausstellungskatalog zur Klangkunstausstellung "circle of fire" im Gelben Palais, Köln 2025
circle of fire - Broschuere_Klangkunst_2
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Künstlerische Mitwirkung:

  • David Moss – Stimme und Percussion

  • Oona Kastner - Stimme

  • Holly Drummond - Stimme

 

Künstlerische Leitung, Konzept und Kompositionen:

Frank Schulte

 

Dank für ihre Unterstützung an:

  • Tessa Knapp

  • Fine Marie Faust

  • Bruno Kieven Professional Media

  • Jojo Eckhardt

  • Sabine Hegel

  • Guido Cesar und Guido Lauterbach und die Martin -Lantzsch-Nötzel Stiftung

  • Dirk Raulf und die Kultursynagoge Lippstadt

  • Ulrike Lehmann und Till Kniola, Kulturamt der Stadt Köln – Referat Musik

Photographie: Andreas Gross, Alex Koch, Guido Lauterbach, Frank Schulte
Video: Tessa Knapp, Frank Schulte

 

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