herzlich willkommen zu meiner projekt seite.

 

hier bekommen sie einen komprimierten überblick auf meine aktuellen arbeiten in den bereichen:

 

- musikalische interaktionen

- intermediale live projekte

- arbeiten im öffentlichen raum

- tanz und theater

- sounddesign und audiovisuelle konzepte

 

für kommentare, fragen oder feedback nutzen sie bitte mein gästebuch oder senden mir eine email

 

  

newsblog

Mittler 2.0

Die Klang- und Lichtinstallation "Der Mittler" hat mit "timecode 2.0" eine Neueinrichtung erfahren. Die Installation ist ab diesem Wochenende wieder in Betrieb und im Rahmen der Lichtpromenade Lippstadt erfahrbar. Wie ich bei der Einrichtung erfahren durfte, ist "der Mittler" mittlerweile nicht nur ein Geocache Punkt geworden, sondern auch eine Pokemon Arena ;-)

Konzert

03.04.2016 - sonische plastiken
Institut für neue Medien (INM),Schmickstraße 18, 60314 Frankfurt
Einlass 20:00, Beginn 20:30 – Eintritt: 7 Euro

current productions

Produktionen 2016

- Die Nibelungen - Text: Friedrich Hebbel - szenische Musiken zusammen mit Bojan Vuletic - Regie: Kurt Josef Schildknecht - Premiere am 11.03.16 im Schauspielhaus Düsseldorf - hier eine Rezension von Ulrike Gondorf im WDR Mosaik

 

- upDATING YOU - ein intermediales Tanztheaterprojekt von DIN A 13 zu dem Themenfeld Beziehungen im Netz - Premiere in Köln Mitte Mai 2016 im Rahmen des Sommerblut Festivals - weitere Infos auch auf der  facebook Seite des Projektes

 

Kaiserkleider - eine intermediale Tanztheaterinszenierung in Zusammenarbeit mit der Choreographin und Tänzerin Henrietta Horn  und dem Lichtkünstler Reinhard Hubert . Premiere am 28.10.16 auf pact Zollverein in Essen

 

60 Minuten.Flussabwärts


Die wahrscheinlich erst einmal letzte Möglichkeit dieses außergewöhnliche Projekt noch einmal live zu erleben.

 

Aufführungstermine 2015

Sonntag, 27. Dez 2015,

20:00 Uhr

Kassel

Schauspielhaus

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott
 

Doppelkonzert

 

Montag, 28. Dez 2015,

20:00 Uhr

Bielefeld
Theaterlabor

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert

Dienstag, 29. Dez 2015,

20:00 Uhr

Essen

Grillo Theater

Dirk Raulf Orchestra feat. Meret Becker
Deep Schrott

 

 

Doppelkonzert















„60 MINUTEN. FLUSSABWÄRTS“ ist ein Auftragswerk der Marienthaler Festspiele an Dirk Raulf, das am 30. August 2013 uraufgeführt wurde. Es handelt sich um eine genau
60minütige Komposition, die aus 60 Teilen oder Abschnitten besteht, die sich oft
unmerklich, manchmal plötzlich ablösen.
Dem Niederrhein, Drei-Flüsse-Land zwischen Issel, Lippe und Rhein, ist das Werk
thematisch gewidmet: WASSER ist das verbindende Element der Songs, die wie
Treibgut in dem 60minütigen Fluss auftauchen und von Franz Schubert, Tom
Waits, Björk, Brian Eno, Randy Newman oder Nick Cave stammen. Teils als Zitat,
teils als Neuinterpretation bilden sie den thematischen Rahmen und fügen sich
organisch in die 60minütige musikalische Fluss-Reise ein.
Die beiden musikalischen Grundmotive sind das Tempo 60, also ein Sekundentakt,
der immer wieder das musikalische Geschehen auf verschiedenste Weise grundiert,
sowie ein harmonisches Leitmotiv in Form einer abwärts kreisenden Spirale, das in
immer neuen Variationen auftaucht.

 

MITWIRKENDE
Meret Becker -Stimme
DEEP SCHROTT
Wollie Kaiser - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Andreas Kaling - Saxophone
Jan Klare - Saxophone, Flöten, Klarinetten
Dirk Raulf - Saxophone, Klarinetten, Piano, Leitung

Frank Schulte - Elektronik, Sounddesign, Video
Thorsten Drücker - Gitarre
Dirk-Peter Kölsch - Schlagzeug


KONZEPT, KOMPOSITION, TEXT
Dirk Raulf

 

Presserezension WAZ 2.9. 2013 :

Wesel. „60 Minuten.Flussabwärts“ – vor der großen Leinwand sitzen die acht Akteure und warten auf ihren Einsatz. Spannung liegt in der Luft. „Was jetzt folgt, ist eine Weltpremiere, eine einmalige Auftragsarbeit, gefördert vom Kultusministerium“, verkündet der künstlerische Leiter des Festivals, Wilfried Schaus-Sahm.

Eindrucksvoll bereits das Arrangement der verschiedenen Blasinstrumente der Begleitgruppe Deep Schrott, die der Komponist der Auftragsarbeit, Dirk Raulf, um sich versammelt hat: Saxophone, Klarinetten und Querflöten in den verschiedensten Größen. Dazwischen der Gitarrist Frank Schulte, klassisch vor dem kleinen Orange-Gitarrenverstärker sowie ein Schlagzeuger und Sounddesigner.

Musikalische Spirale

Inmitten dieser imposanten Musikerschar platziert sich Meret Becker, die die Komposition stimmlich begleiten wird. „Dieses Stück wird exakt 60 Minuten dauern“, hatte Wilfried Schaus-Sahm den Zuhörern noch mit auf den Weg gegeben. Und dann der erste Ton, danach sanft fließende Harmonieströme.

Auf der Leinwand ist ein Flussabschnitt zu sehen. Das Leitmotiv entwickelt sich in Form einer abwärts kreisenden Spirale, alle fünf Minuten tritt ein neuer Grundton hervor, so dass nach 60 Minuten die zwölf Grundtöne einen Zirkel abgeschritten haben. Eingebettet sind wie Treibgut Songs von Tom Waits, Eno, Randy Newman und Nick Cave.

Meret Becker überzeugt dabei nicht nur stimmlich, sie spielt das Leitmotiv auch auf der Singenden Säge, einer breiten Stahlsäge, die sie mit einem Violinbogen zum Klingen bringt. Pure Gänsehaut erzeugt sie damit am Ende, als sie zusammen mit Dirk Raulf, der ein Minipiano bedient, das Leitmotiv ausklingen lässt.

Trotz der Vielzahl unterschiedlicher Versatzstücke und Tempowechsel verdichtete sich die Komposition, auch visuell unterstützt durch Frank Schulte und dessen Videos von fließenden Gewässern, zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Begeisterter, lang anhaltender Applaus der etwa 200 Besucher im nicht ganz gefüllten Festivalzelt.

Jürgen Radojewski

 

The Light - Konzertankündigung

Bilder einer Probe - Konzertpremiere am 2.12. 2015 im Rahmen von Outskirts #13: Frequencies

Das Licht, das Ritual, der Zwischenraum.Ein Projekt, das seine Faszination für feinstoffliche Dimensionen nicht verhehlt, sondern sie explizit zum Thema machen.

The Light, ein neues Projekt des elektro-akustischen Musikers Frank Schulte mit Trompeter Pablo Giw und Videokünstler Uli Sigg, widmet sich dem Licht - essentielles Naturphänomen und machtvolle Metapher, offensichtlich und geheimnisvoll zugleich. Mit skulpturaler Präzision und atmosphärischem Feinsinn loten The Light die Verbindung von Klang, Licht und Raum aus. Pablo Giws hypnotischer Solotrompetensound aus rhythmisch polyphonen Patterns, Stimme, Geräuschen und tiefen Bässen und Frank Schultes elektroakustische Soundscapes verschmelzen mit Uli Siggs monochromen Lichtgeometrien zu einer rituell anmutenden Performance zwischen Zustand und Prozess.
Text: Thomas Gläßer

Pablo Giw - Trompete, Dämpfer // Frank Schulte - 'electro-acoustic soundtable', piano // Uli Sigg - Videolicht

 

Doppelkonzert mit Le Quan Ninh "solo" (Saint-Silvain-sous-Toulx)

Eintritt AK 13€ / VVK & AK erm. 10€

Ort: Stadtgarten Konzertsaal - Venloerstr.40 - 50672 Köln

Beginn: 20:30

WÄRMEPOL

WÄRMEPOL is the title of an intermedia installation project in the urban city space of Chisinau/ Moldavia. The installation consists of two parts that are contentwise connected with each other. Part A also entitled as the "idea generator"  has been realized in an old basement cavern, that is now known as Galeria Podzemka. Part B was scheduled to take place on the terrace of a 25floor hihj building complex at the entry of the city, known as "the gates". For the project the artists collected wishes from the citizen of the city, that were either spoken and handwritten on paper and were directed to another person.

The handwritten wishes were collected and hung up on wool threads at leafless branches that were attached to the ceiling of the underground basement. Along with this passable room installation, the artists composed an eight channel sound installation dedicted to the unspoken thoughts.

The spoken wishes were edited and composed to a 35min. radio composition, that was supposed to be transmitted via a local FM transmitter from a geodesic greenhouse sculpture on the terrace of the "gate" building. As this part of the project could'nt be finally realised, it may finds it continuation and completion in spring 2016 as an ongoing permanent local installation.

You can find further informations about the project in romanian language  here

Stadtklang//: Hörorte 2015 - Klangforscher

Junge Ohren entdecken Klänge ihrer Stadt

Wie hört sich eine Frauenstimme an, wenn sie in der Basslage erklingt? Hört sich Beethovens 5. rückwärts abgespielt komisch an? Und wie klingt ein Geigensolo wenn es so digital verändert wird, dass es halsbrecherisch schnell klingt?

In einem gemeinsamen Projekt für Jugendliche  haben Lesley Olson und Frank Schulte in ihrem Workshop alles mit den jungen Klangforschern probiert. Auch diesmal wurden viele ungewöhnliche Klänge aufgenommen – ein chinesisches Saiteninstrument, eine Mülltonne, die Türen eines Aufzugs, das Summen einer Kaffeemaschine, ein Jugendorchester bei der Probe… Danach wurden die Aufnahmen angehört, ein- und aussortiert, Störgeräusche wurden ausgeschnitten, Levels angepasst und einzelne Dateien wurden kombiniert.

Die jungen Klangforscher erkundeten mit Frank Schulte und Dr. Lesley Olson an 6 Workshop Wochenenden den Klang der Stadt.

Die Ergebnisse der Workshops als Stadtklang-Hörorte-Remix waren am 12.06. 2015 in der Folkwang Musikschule live auf dem Kulturpfadfest in Essen zu erleben.

Das Projekt wurde gefördert und unterstützt von Kulturrucksack NRW, Stadt Essen, dem Kulturpfadfest und der Folkwang Musikschule

The Acorn Conversations

 if light and sound could speak each others language...

The new idea shelter by Schulte and Moss exploring memory, sharing light, shaping place

David Moss - voice, stories, contrasts

Frank Schulte - electronics, objects and light

 

contact us via mail Frank Schulte and David Moss for more information, or to present the fall/winter01 version of “The Acorn Conversations

 

“It would be absurd if we did not understand both angels and devils, since we invented them.”
John Steinbeck, East of Eden

 

Moss/ Schulte o.p. blog conversations on the project

DM:  we are such complex systems... amazing: the sun warms our skin in that moment we move out of a tree’s shadow...

FS: quoting Sophokles" A human being is only breath and shadow." - those wise old greek guys ;-)

 

DM: We’re talking about dichotomies, opposites, this & that, skin & sun, if it’s not one thing it’s the other, gravity & time, and stationary bicycles too.                                                                                                                                                                                       FS: The acorn may dreams about the earth while living on a tree - or maybe about the sky  - it's all in between  and In the fall it seems as we are falling.

DM: Speaking of trees and falling: seeming, in-betweening, dreaming, occasionally screaming, feel needed right now -- yeah, that illusory space in the middle could be a dwelling, a habitat, a mini-vacation from deciding.

FS: An inspiring thought, opening a door to a moment of timelessness, a quiet space that you enter by an sudden awareness, a now, a stone thrown into the water and you watch its echoes in in the expanding waves of the water rings - a chord touching you forever before it fades.


DM:  Frank, for me, it’s all about the contrast.  You and I (and just about everyone else) are marking moments and coordinates in a wonderfully deep game of light and dark, fire and ice, foreground and background, memory and expectation.  It’s a huge field of material, this stuff that we’re deeply enmeshed in, yet meta-playful with.  Every change of position of anything produces a new world to understand — I mean, a new diving-board and pool… (not to mention, a new “point-system”!).

 

Stadtklang //: Hörorte - Essen

Ausstellung im Forum für Kunst & Architektur, Essen
Ausstellung im Forum für Kunst & Architektur, Essen

Das Projekt Stadtklang//: Hörorte versucht eine Klangverknüpfung mit dem Erleben von Orten zu erstellen.
Der Raum, ein Ort, die Architektur definiert eine Art Resonanzkörper für uns und unsere Klangereignisse. Der umbaute Raum färbt durch Form und Materialität ein Klangereignis, im Reflektieren und Resonieren, in seiner Halligkeit oder Dämpfung. Somit ist jeder Klang ist in seinem auditiven Erleben mit den architektonischen Eigenschaften seines Ereignisraums verbunden.

 

Für das Projekt wurden in einer ersten Phase lokale Hörerfahrungen gesammelt.
Hierfür wurde als mobile Sammel- und Kommunikationsschnittstelle an mehreren Wochenenden ein „Temporäres Büro für Stadtklangerforschungen“ in der Essener Innenstadt eingerichtet. Bürger der Stadt erhielten hier die Möglichkeit eigene, ortsbezogene Klangerfahrungen zu dokumentieren. Hierzu wurde eine audiovisuelle Installation kreirt, in der topografische Hörerfahrungen erlebbar wurden, Gesprächs-Interviews durchgeführt, in denen persönliche, ortsbezogene Hörerfahrungen – und Geschichten erzählt und dokumentiert wurden, sowie Textnotizen zu Orts- und Qualitätsbewertungen hinterlassen werden können.

 

Pressebericht

 

In der zweiten Projektphase wurden die dokumentierten Hörgeschichten gesichtet und strukturiert sowie Klang- und Videoaufnahmen an den Klangorten der ausgewählten Geschichten angefertigt und anschließend zu Kurzhörspielen gestaltet.

 

In der abschließenden, dritten Phase wurde ein Präsentationskonzept der Stadtklang//: Hörorte entwickelt, welches abschließend in einer mehrtägigen, intermediären Ausstellung mit Beginn des Kulturpadfestes 2014 im Forum für Kunst und Architektur der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

Die im Dialog mit Essener Bürgern erstellte Klangkarte des Projektes können sie hier erleben: klangorte-essen

 

Projektpartner und Förderer
- Stadt Essen
- Verkehrsbetriebe Essen
- Forum für Kunst und Architektur


Projektleitung und Kontakt
Silke Seibel - Atelier für Gestaltung und Kulturmanagement

http://www.kulturpfadfest-essen.de/

 

Fortress Hill //: Ceta(t,uia

Fortress Hill //: Ceta(t,uia
Ein intermediales Klangkunstprojekt im öffentlichen Raum

Klanginstallationen im Cetatuia Park, am Hotel Belvedere und am Monument der Citadelle

des rumänischen Cluj- Napoca

 

Inspiriert von dem Hügel der alten Festung, seinem Monument und der Geschichte des Orteskonnte ich hier eine mehrteilige Konzeption für eine temporäre Inszenierung dieses historischen Stadtortes entwickeln .
Die Arbeiten setzten sich hierbei sowohl mit historischen Aspekten, als auch klangspezifischen Erfahrungen des Installationsortes selbst auseinander.

 

In Partnerschaft und direkter Zusammenarbeit mit dem deutschen Kulturzentrum in Klausenburg wurde ein projektbegleitendes Seminar für Studierende der Stadt angeboten.


Das Gesamtprojekt wurde Ende Mai 2014 im Rahmen einer einwöchigen, temporären Ausstellung im öffentlichen Bergpark des Cetatuia, dem Belvedere Hotel und am Monument der Citadelle, in Zusammenarbeit und mit eigenen Beiträgen von Studenten/innen realisiert.

 

Projektpartner und Förderer
- Centrul Cultural German Cluj-Napoca
- Primăria Cluj-Napoca
- Land-ul Nordrhein-Westfallen
- Institutul Goethe București
- Universitatea de Artă și Design
- Hotel Belvedere

 

ODD - limited edition on demand